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Trinkgeld im Urlaub: In Dänemark kein Thema
Niemand will als geizig betitelt werden, aber zu viel sollte es dann aber auch nicht sein: Die Sache mit dem Trinkgeld scheint keine klaren Regeln zu kennen und doch gibt es einige ungeschriebene Gesetze. Welche, weiß die „Süddeutsche Zeitung“.
Je höher man in den Norden fährt, desto kleiner wird das Trinkgeld. Diese Faustregel gibt der ADAC Urlaubern mit auf den Weg. In Dänemark etwa kenne man das Geben von Trinkgeld gar nicht, sagt auch Rainer Büchtmann von Visit Denmark in Hamburg. In südlichen Gefilden, etwa in Österreich, Frankreich und Spanien, erwartet man ein Aufgeld zwischen fünf und zehn Prozent. In Italien haben die Touristen nicht so viel Spielraum: Hier müssen zehn Prozent des Rechnungsbetrags oben drauf, genauso wie in der Türkei. Da würde man mit „nur fünf Prozent“ negativ auffallen.
Den Touristen freie Wahl bietet hingegen Marco Montini, Direktor bei der Italienischen Zentrale für Tourismus (ENIT) in Frankfurt. „Man gibt so viel, wie man mag und wie der Service wert war.“